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Das Essen schmeckt nicht!? Das können Gäste tun!

Geschrieben von
Bookatable by Michelin
, Am
08/08/2019

Es ist unerfreulich, aber es kann vorkommen: Der Gast sitzt im Lokal und endlich wird die Bestellung serviert. Nur leider schmeckt sie dann nicht so, wie erwartet. Wir von Bookatable by Michelin haben eine Umfrage unter 1. 600 Gästen gestartet und so herausgefunden, wie sich Restaurantbesucher verhalten, wenn das Essen mal nicht schmeckt und wie man das Problem dann am besten löst.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten – so viel schon mal vor weg. Aber wenn die Speise versalzen, verkocht oder gar kalt anstatt warm serviert wird, ist das unerfreulich. Kein Gast muss das hinnehmen und tatsächlich beschweren sich die Hälfte der von uns befragten Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Mehrheit davon tut das direkt und hat somit die beste Chance auf eine Korrektur durch die Küche. Denn wer klar argumentiert, was fehlerhaft ist, sollte mit Ersatz rechnen können. Ein Viertel der Umfrageteilnehmer reklamiert allerdings nur bei schwerwiegenden Mängeln der Bestellung. Und ein weiteres Viertel erst im Nachhinein, wenn der Kellner den Tisch abräumt oder sogar erst, wenn die Rechnung vorliegt. Dann ist es nur leider zu spät, der Gast ist unzufrieden mit dem Gang und der Gastronom kann nicht mehr akut etwas retten. Dabei erhoffen sich die wenigsten befragten Gäste einen Preisnachlass, als viel mehr die Wiedergutmachung auf dem Teller. Es gilt also das Motto: Je zügiger sich der Gast mit seiner Beschwerde meldet, desto besser kann die Situation gerettet werden.

 

 

Dialog ist Trumpf und Feedback immer angebracht

Ein misslungenes Essen muss kein Gast hinnehmen. Wer deutlich macht, was fehlerhaft am Gericht ist, der kann mit einer Nachbesserung oder Schadensersatz rechnen und zwar im gleichen Wert seiner Bestellung. Dass das Gericht neu serviert wird, erwartet ein Drittel der Befragten. Eine Nachbesserung hält ein weiteres Drittel für angebracht. Auch eine kleine Wiedergutmachung, etwa ein Dessert aufs Haus, wird anerkannt und manchen Gästen reicht auch bereits eine ehrliche Entschuldigung, möchten aber, dass die Küche über den Fauxpas informiert wird. Das heißt, Dialog ist Trumpf – Gäste sollten am besten immer gleich ansprechen, wenn Ihnen etwas fehlerhaftes am Essen auffällt.

 

 

Sowas sollte nicht passieren!

Die Umfrageteilnehmer haben bereits einige Erfahrungen bei ihren Restaurantbesuchen gemacht: Zum Beispiel ist etwa der Hälfte der Gäste schon einmal ein falsches Gericht serviert worden, dicht gefolgt von einem Fleischgericht, das nicht mit dem gewünschten Garpunkt serviert wurde. Viele Gäste gaben auch an, dass eine in der Karte erwähnte Zutat nicht auf dem Teller dabei war oder sie das berühmte Haar in der Suppe fanden oder ähnliches. Wenn so etwas passiert, hat der Gast beste Reklamation-Chancen. In den meisten Fällen reagiert das Service-Personal positiv. Denn auch dem Restaurant ist an glücklichen Gästen viel gelegen. Und es reicht ja meist schon eine kleine Geste, um sich zu entschuldigen.

 

Text und Bilder: Bookatable by Michelin
 

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