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„People Watching“: Kurioses vom Nachbartisch

Geschrieben von
Bookatable by Michelin
, Am
07/04/2017

Was wäre ein Restaurantbesuch, wenn man dabei nicht andere Gäste beobachten könnte? Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht selbst schon einmal beim „People Watching“ in einem Restaurant ertappt? Wir haben bei 1.000 Gästen für Euch nachgefragt, wo und was am liebsten beobachtet wird.

Ganz besonders unterhaltsam ist anscheinend das Zwischenmenschliche – von Streitigkeiten bis hin zu ungewöhnlichen Interaktionen, da waren sich 41 Prozent der Befragten einig. Während einige Gäste gar nicht davon ablassen können, finden es andere nahezu peinlich. Besonders wenn man ertappt wird.

Obwohl vor allem der Unterhaltungsfaktor beim Beobachten anderer Menschen eine Rolle spielt, sagt fast ein Drittel unserer Befragten, dass sie dabei auch gern etwas Schönes miterleben. Beim „People Watching“ bekomme man nämlich viel Liebevolles mit, das einem dann selbst wiederum Freude bereite. 14 Prozent der befragten Restaurant-Gäste werden zudem kreativ und denken sich gleich Geschichten zu den Menschen aus, die sie beobachten.. Woher kommt diese Person wohl? Und was macht sie beruflich? Das „People Watching“ sei wie Fernsehen, meinen einige Essengeh-Fans. Andere können, ähnlich wie bei einem Autounfall, einfach nicht wegsehen.

Top 10 kuriose Geschichten

Zum Schluss haben für Euch noch die kuriosesten Beobachtungen zusammengefasst, die bei unsrer Umfrage zu „People Watching“ zusammengekommen sind. Dabei sind insbesondere zwischenmenschliche Situationen wie Beziehungsstreitigkeiten, erste Dates oder Heiratsanträge, aber auch stolpernde Kellner, betrunkene Gäste und ungewollt beobachte intime Handlungen bei Gästen im Gedächtnis geblieben.

„Das vermeintlich erste Date von zwei Teenies. Er war richtig bemüht. Sie nahm irgendwann das Telefon raus und rief ihre Mutter an, Sie würde gerade von ‚einem Spinner belästigt ' und wolle abgeholt werden...“

„Ein Mann brachte seinen eigenen Klappstuhl mit ins ausgebuchte Restaurant, weil er nicht reserviert hatte und anscheinend wusste, dass das Restaurant voll sein wird. Er durfte sich an ‚seinen ' Tisch setzen und wurde bedient.“

„Ein Ehepaar hat sich gestritten. Es hatte sich herausgestellt, dass der Mann fremdgeht und das auch noch mit einer der Kellnerinnen. Die Kellnerin wusste allerdings nicht, dass dieser Mann verheiratet war und begrüßte ihn deshalb zu stürmisch.“

„In einem gegenüberliegenden Hotel hatte ein Pärchen vergessen die Vorhänge zu schließen und war so sehr in das Liebesspiel vertieft, dass die beiden selbst die anfeuernden Menschen auf der Straße nicht wahrnahmen.“

„Ein Mann kam alleine ins Restaurant und bestellte sich zum Essen eine teure Flasche Rotwein. Diese trank er dann auch relativ schnell aus. Kaum war sie geleert, schlief er ein und landete mit seinem Kopf im Hauptgang.“

„Eine Frau gebar ihr Kind im Restaurant.“

„Ein Kind steckte sich eine Olive in die Nase, bekam sie aber nicht wieder heraus. Mit vereinten Kräften und unter Anteilnahme aller Gäste konnte die Olive dem schreienden Kind nach zehn Minuten wieder aus der Nase entfernt werden.“

„Noch während des laufenden Restaurantbetriebs kam der Koch aus der Küche, stritt sich mit dem Restaurantchef und kündigte. Er verließ das Restaurant und die Küche blieb für die Gäste kalt, die noch nichts zu essen hatten.“

„Eine Dame zog nach der Bestellung einen lebendigen Hasen aus ihrer Handtasche. Nach kurzer Zeit wurde er ebendort wieder verstaut.“

„Filmreif leerte eine Frau ihr volles Wasserglas über dem Kopf ihrer männlichen Begleitung aus. Er ertrug es relativ ruhig. Sie verließ danach das Restaurant.“

Übrigens, zu den Hot Spots für das Beobachten von Menschen gehört die Fußgängerzone auf Platz 1. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen das Café und danach das Restaurant. Dabei lassen sich auch immer mal wieder Promis in renommierten Lokalen sichten – in der Hansestadt Hamburg mit etwas Glück zum Beispiel in diesen Restaurants.

Text und Bilder: Bookatable by Michelin

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