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Was tun, wenn es im Restaurant zu laut wird?

Geschrieben von
Bookatable by Michelin
, Am
09/07/2019

Ob laute Tischnachbarn, schreiende Babys, klingelnde Handys oder aufgedrehte Backgroud-Musik – Lärm kann ein echter Störfaktor sein im Lokal. Wir von Bookatable by Michelin haben 2.000 Gäste gefragt, ob sie eine starke Geräuschkulisse stört und was dagegen unternommen werden kann. Für die meisten liegt die Verantwortung für eine angemessene Akustik beim Restaurantbetreiber, denn sie ist Teil des Settings. Hier kommen Tipps, wie Gäste reagieren können, wenn es zu laut wird.

Zu laut muss man nicht haben!

Wenn sich Gäste, wie gut die Hälfte der Befragten, an einer starken Geräuschkulisse stören, dann ist ein freundlicher Hinweis an das Service-Personal der beste Schritt. Denn für die gemäßigte Lautstärke im Restaurant ist der Betreiber verantwortlich, so auch die Befragten. Das Wohlbefinden der Gäste steht im Vordergrund und längst ist Lärm als Störfaktor anerkannt.

Meist lässt sich schnell ein Kompromiss finden, denn wer will schon andere Gäste stören oder sich gestört fühlen. Natürlich können Gäste hier auch selbst die Initiative ergreifen und den zu lauten Tischnachbarn direkt bitten, sich etwas zu mäßigen. Der wurde wahrscheinlich unbeabsichtigt zu laut und bekam das selbst kaum mit. Allerdings nehmen nur 15 Prozent die Sache selbst in die Hand und sprechen beispielsweise den lauten Tischnachbarn direkt an.

 

Auf das Setting kommt es an!

Allerdings kommt es hier auch auf die Art des Lokals an: Wenn Gäste ein romantisches Date haben oder bei einem Geschäftsessen etwas besprechen müssen, darf um Ruhe gebeten werden. Handelt es sich allerdings um ein Festzelt auf dem Oktoberfest oder eine belebte Tapas-Bar mit Live-Musik, dann ist der Wunsch nach Stille eher deplatziert. Unsere Befragten (60 Prozent) gaben an, dass die Geräuschkulisse auch Einfluss auf die Auswahl des Restaurants hat. Es lohnt sich also, sich vorher kurz über das Konzept des Lokals zu informiere. Mit der Einrichtung und gezielten Schallschutzmaßnahmen können Restaurants von der Akustik einer Bahnhofshalle auf eine angenehme Lautstärke runtergeregelt werden. Auch Filzgleiter sind willkommen. Eine authentische und dezente Geräuschkulisse kann ja aber auch zur Entspannung beitragen.

Weil Lärm ganz subjektiv empfunden wird, aber eben auch stressen kann und das Essen eigentlich auch eine (Ruhe-)Pause ist, darf jeder selbst entscheiden, wie er damit umgeht.

 

Text und Fotos: Bookatable by Michelin
 

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