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Asiatische Spezialitäten im maiGlückchen Hamburg

Geschrieben von
Bookatable by Michelin
, Am
14/03/2019

Tolle asiatische Küche auf gehobenem Niveau bietet das maiGlückchen in der HafenCity Hamburg. Das Lokal begeistert mit frischem Sushi, feinen Fleischspezialitäten & Co., aber auch durch sein modernes, stilvolles Interior Design, inklusive private VIP-Lounges.

Wir haben mit Aiqin Chen, der chinesischen Küchenchefin des maiGlückchens gesprochen und sie gefragt, was die Esskultur in ihrer Heimat anders macht. Außerdem erzählt sie, wodurch das Restaurant in Hamburg hervorsticht und warum die HafenCity so gut dazu passt. Ab dem 13.03. könnt Ihr außerdem bei uns auf Facebook einen Gutschein gewinnen.

Text: Bookatable by Michelin
Bilder: maiGlückchen


Foto links Jan Martin, Bookatable by Michelin; rechts Aiqin Chen, Küchenchefin 

Das maiGlückchen bietet unter anderem köstliches japanisches Sushi. Was glauben Sie, was die meisten Laien falsch machen, wenn Sie Sushi zubereiten?

Wenn man zu Hause Sushi machen will, muss man natürlich sehr viele Dinge vorbereiten. Außerdem sind die Mengen immer schwierig einzuschätzen. Man fragt sich: Wieviel brauche ich für ein oder zwei Personen? Wenn man den Fisch dann hat, muss man lernen, dünne Scheiben zu schneiden, zum Beispiel für Sashimi oder Nigiri. Und beim Kochen des Sushi-Reises gilt es auch noch ein paar Dinge zu beachten. Da ist es einfach bequemer, zu uns zu kommen.

Und sollte man beim Essen von Sushi im maiGlückchen noch irgendetwas beachten für den maximalen Genuss?

Die Hauptsache ist, dass man gute Laune mitbringt (lacht). Den Rest macht unser japanischer Sushichef.

Was sind Ihrer Meinung nach die 3 größten Unterschiede in der Kulinarik Deutschlands im Vergleich zur chinesischen Küche und chinesischen Essgewohnheiten?

Ich komme aus Südchina, wo die meisten Zutaten gedampft zubereitet werden. Außerdem wird wenig gewürzt und ohne viel Soße gearbeitet – so will man den „wahren“ Geschmack erlebbar machen. Deutsche mögen die Gerichte hingegen gerne stark gewürzt. Darüber hinaus essen Deutsche sehr oft Brot und Käse, ganz einfach und kalt.

In Asien isst man eher warm, richtig?

Ja, gerade in Südchina ist man morgens, mittags und abends warm. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass man in Europa in der Regel nur bestimmte Fleischteile isst, zum Beispiel Hähnchenbrust oder Filet. Knochen würden Europäer nie essen und sie schneiden das Fleisch in kleine Stücke. In China spucken wir die Knochen einfach aus und Restaurant-Gäste wollen das gesamte Hähnchen sehen oder auch den gesamten Fisch. Europäer möchten hingegen nicht das ganze Tier auf ihrem Teller haben.

Was sind denn neben Sushi die Top Seller in Ihrem Restaurant?

Ich würde sagen Hähnchenfleisch mit Cashewnüssen und die knusprige Ente mit Mangosoße.

Als Standort für das maiGlückchen haben Sie sich bewusst für die HafenCity entschieden, wie schätzen Sie persönlich das Stadtviertel ein?

Die Gegend ist sehr modern und inspirierend, das passt zu uns, weil wir etwas Neues machen wollten. Entsprechend haben wir auch unser Interieur gestaltet. Dabei entstehen in der HafenCity zwar viele neue Wohnungen, aber noch gibt es nicht so viele Anwohner und die Mieten sind vergleichsweise teuer. Das Schöne ist allerdings, dass die Menschen aus der ganzen Welt hierherkommen und unser Restaurant besuchen.

Was unterscheidet das maiGlückchen von anderen asiatischen Restaurants in Hamburg?

Wir bieten echte chinesische Küche auf gehobenem Niveau, keine europäisch-chinesische, so wie man sie in Deutschland normalerweise kennt. Und wir wollen auch nicht das traditionelle Klischee eines chinesischen Restaurants mit dem Drachen an der Wand repräsentieren, sondern wir sind modern, auch in unserer Ausstattung. Unser Geschirr und unser Besteck stammen beispielsweise original aus China. Das ist auch ein Vorteil an der HafenCity – die Ware kommt direkt hier an. Dabei arbeiten wir nur mit frischem Gemüse und frischem Fleisch und kontrollieren alles bei der Anlieferung ganz genau.

Spiegelt sich die Modernität bei Ihnen auch auf den Tellern wider?

Ja, bei uns gibt es nicht nur Ente süß-sauer. Wir versuchen immer mit modernen Techniken zu arbeiten, zum Beispiel mit essbaren Blumen. Uns liegt viel daran, das Essen stets noch schöner zu gestalten. Die meisten asiatischen Restaurants bewegen sich im unteren Preissegment, unser Motto aber lautet: genießen, mit allem, was dafür wichtig ist. Bei uns spielt nicht nur das Essen eine Rolle, sondern auch die schöne Umgebung. Natürlich kostet das etwas mehr, aber man erlebt echten chinesischen Genuss.

 Sie haben auch ausgewählte Weine und tolle Cocktails im Angebot, gibt es einen Drink, den man bei Ihnen einfach unbedingt probieren muss?

Das typische chinesische Bier „Tsingtao“, das auch in Deutschland bekannt ist. Aber es kommt immer darauf an, was du isst. Wenn man Meeresfrüchte bestellt, kann man gut auch Hochprozentiges dazu trinken. Die Chinesen selbst mögen sehr hochprozentigen Alkohol, zum Beispiel „Mao Tai“. Wenn man Fleisch isst, passt Wein gut dazu. Wir haben Tropfen aus Südafrika, Italien, Südfrankreich und Spanien – alle selbst ausgesucht und getestet.

Wie kamen Sie eigentlich auf den Namen maiGlückchen?

Den haben wir in Anlehnung an die Blume Maiglöckchen gewählt, die wir als Zeichnung auch hier an unseren Wänden haben. Die Blume steht für Glück und Freundlichkeit, deshalb mag ich sie sehr gerne und habe gedacht, dass wir als kleines Wortspiel einfach einen Buchstaben ändern. Außerdem passt der Name, weil wir im Mai 2018 mit unserem neuen Konzept gestartet sind.

Und wenn Sie selbst in Hamburg essen gehen, wo gehen Sie dann gerne hin?

Zu einem kleinen Italiener in Farmsen. Ich mag die Vorspeise bei Italienern einfach sehr.

Vielen Dank für das Interview!

Aufgepasst: Um ein Menü mit zarter Peking-Ente für 2 Personen im maiGlückchen zu gewinnen, besucht ab dem 13. März 2019 das Bookatable-Facebook-Profil. Bis Sonntag, den 17. März um 23.59 Uhr habt Ihr hier die Chance, den Zuschlag für ein tolles Fine-Dining-Erlebnis zu bekommen.

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