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Beste Burger & coole Drinks: Zu Gast in der Brooklyn Burger Bar

Geschrieben von
Bookatable by Michelin
, Am
02/11/2018

Im Herzen der Hamburger Innenstadt und zwar hinterm Rathaus in Richtung Elbe lockt die Brooklyn Burger Bar Fans von bester amerikanischer Küche. In einer einstigen Apotheke warten trendige Eigenkreationen mit Inspiration aus New York City und dazu richtig gute Drinks. Wir haben einen der Besitzer im dem stylishen Laden besucht.

Für Bookatable by Michelin verrät Jan Pflüger aus der Brooklyn Burger Bar, was den perfekten Patty ausmacht und wie er auf eine Bacon-Marmelade kam. Außerdem erzählt er von seinem zweiten Restaurant und hier gewinnt Ihr ab dem 11.10. Gutscheine für schmackhafte Burger & Co.

Was ist aus Deiner Sicht wichtig für den perfekten Burger-Patty?

Das ist eine gute Frage, denn da scheiden sich die Geister. Wahnsinnig wichtig finde ich persönlich, dass das Fleisch nicht zu fein durch den Fleischwolf gelassen wird. Sonst wird der Patty zu hart, sodass das Mundgefühl nicht so schön ist. Da sollte also eine bestimmte Stärke eingestellt sein und auch ein gewisser Fettgehalt. Das Fett ist wichtig, damit der Burger am Ende schön saftig wird. Und wir arbeiten natürlich nur mit hochwertigen Produkten.

Auf Eurer Karte gibt es den klassischen Cheeseburger, aber auch eine Variante mit französischem Edelschimmelkäse und Bacon-Marmelade. Wie kommt Ihr auf die Ideen für Eure Burger-Kreationen?

Als wir vor weit über 5 Jahren auf die Idee gekommen sind einen Burger-Laden aufzumachen, gab es hier in Hamburg kaum Restaurants, die auf diesem Niveau Burger gemacht haben. Da gehören wir also zu den Vorreitern, was eigene Kreationen angeht. Wir machen unseren eigenen Ketchup, unsere eigene Barbecue-Soße und haben nur Original-Käsesorten – noch dazu ganz viele verschiedene.

Alles, was wir anbieten, haben wir durch Inspiration von Reisen, durchs Anschauen und Ausprobieren und durchs Probekochen erarbeitet. Die Bacon-Marmelade haben wir zum Beispiel ein Jahr lang Probe gekocht, bis wir Sie dann richtig gut fanden für den Burger. Zusammen mit dem Blauschimmelkäse ist das immer noch einer meiner Favoriten.

Während man in manchen Burger-Restaurants allein sechs verschiedene Pommes-Sorten liest, ist Eure Karte recht reduziert. Ist das Teil des Konzepts?

Ja, denn das Konzept ist darauf ausgerichtet, dass wir alles selbst produzieren. Dadurch verbrauchen wir sehr viele Waren und müssen immer große Vorarbeit leisten. Und dafür ist der Platz hier in der Küche tatsächlich auch begrenzt. Ich bin allerdings auch nicht der Freund einer überhypten Speisekarte. Lieber das, was drauf ist, in regelmäßiger Manier jeden Tag gut abliefern, als zu viel anbieten und alles nur halb gut machen.

In Sachen Style sieht die Brooklyn Burger Bar wirklich aus wie ein Laden in New York. Warst Du schon mal in Amerika und was fasziniert Dich am amerikanischen Lifestyle?

Ja, in Amerika war ich schon des Öfteren. Ich habe sogar 1,5 Jahre dort gelebt. Ich finde nicht alles in den USA super, aber vom Lifestyle her dann doch vieles. An New York ist für mich besonders faszinierend, dass es allein in Manhattan so unglaublich viel Gastronomie auf kleinem Raum gibt. Brooklyn, wo wir selbst erlebt haben was neu interpretierte Küche heißt, war damals tatsächlich noch so eine Art Geheimtipp. Nach einer durchzechten Bar-Tour haben wir uns irgendwann entschieden das Restaurant hier in Hamburg zu eröffnen. Auf der Williams Burg Bridge um genau zu sein.

Welche Drinks passen eigentlich gut zu Burgern? 

Grundsätzlich ist es immer gut, wenn die Komponenten aufeinander abgestimmt sind. „Food Pairing“ nennt man das ja auch. Das machen wir jetzt nicht bis ins letzte Detail, aber man kann bei uns super verschiedene Arten von Drinks zu den Burgern genießen. Bier passt sowieso immer. Deshalb bieten wir Craft Beer als wechselndes Monatsbier und andere monatlich wechselnde Drinks. Dieser Mix aus Burger-Konzept und „Classic Cocktail Bar“ macht uns aus. Ein versiert gemachter Whiskey Sour zu einem Cheeseburger geht zum Beispiel immer, aber wir haben auch sehr viele Eigenkreationen im Cocktail-Bereich.

Ihr habt gerade auch noch ein zweites Lokal in Altona aufgemacht: Die Brooklyn BBQ Bar. Warum sollte man auch dort unbedingt mal vorbeischauen?

Genauso wie mit der Brooklyn Burger Bar haben wir uns ein Konzept gewünscht, was es noch nicht so oft gibt oder noch gar nicht gibt. Gute Barbecue-Restaurants kann man in Hamburg bisher an einer Hand abzählen und uns liegt das einfach, weil wir hier in der Burger-Bar auch schon Barbecue-Elemente haben. Da war das Restaurant in Altona für uns als American-Food-Liebhaber einfach die logische Konsequenz.

Außerdem ist es spannend, dort das Fleisch vorzubereiten. Es 24 Stunden mit Gewürzmischungen, so genannten Rubs, zu aromatisieren und es dann 17 Stunden lang im Rauch des Smokers zu haben, slow and low gegart. Dann riecht es überall lecker danach. Das macht Spaß. Und auch hier kommt man in den Genuss unseres Cocktail- und Craft-Beer-Konzepts.

Im Bereich Online-Reservierungen arbeitet Ihr mit Bookatable by Michelin. Was hat das aus Deiner Sicht für Vorteile?

Wir nutzen das Reservierungs-Tool von Bookatable by Michelin seit Jahren und haben uns auch für die Barbecue-Bar dafür entschieden. Das System ist solide und hat uns noch nie im Stich gelassen. Man merkt einfach, ab einer bestimmten Menge an Reservierungen, dass man manuell nicht mehr vorankommt und die interne Abstimmung zu schwierig ist. Nicht zu vergessen: der Extra-Aufwand bei Stornierungen. Da ist es wirklich großartig, dass man von überall auf der Welt auf seine Reservierungsliste zugreifen und diese bearbeiten kann.

Und auf welche Specials dürfen sich Foodies demnächst in der Brooklyn Burger Bar freuen?

Damit es spannend bleibt, haben wir zum Beispiel immer einen tollen Burger des Monats. Zum Beispiel einen mit Hähnchenbrust, die in selbst hergestelltem Limoncello eingelegt wird. Mit Ciabatta-Brot und diversen Zutaten. Auch unsere Dips wechseln wir jeden Monat. Im Oktober gibt es zum Beispiel Trüffel-Majo. Neben den wechselnden Drinks haben wir also eine super abwechslungsreiche Karte. Oder man lässt mal was weg oder kombiniert es anders – da sind die Möglichkeiten eigentlich unbegrenzt.

Wenn Du selbst in Hamburg essen gehst, welche Restaurants besuchst Du dann gerne?

Ich gehe super gerne essen, da ich mich selbst auch gerne mal verwöhnen lasse und gerne neue Sachen schmecke. Neben hochwertigen Burgern lasse ich mir auch gerne mal guten Fisch schmecken oder gehe zu einem guten Italiener oder esse ein gutes Steak. Derzeit für mich ganz weit vorne: Goot (mittags), Momo Ramen (mittags & abends, Mi Chii.


Foto: Jan Martin von Bookatable by Michelin (links), Jan Pflüger, Geschäftsführer Brooklyn Burger Bar (rechts)

Vielen Dank für das Interview!

Text: Bookatable by Michelin
Bilder: Brooklyn Burger Bar
Ein Interview von Jan Martin, Bookatably by Michelin

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