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Modern trifft traditionell: Das neue „Palato“ bei Düsseldorf

Geschrieben von
Bookatable by Michelin
, Am
20/12/2017

In den Räumlichkeiten einer ehemaligen Kneipe und wunderschön an einer alten Kirche gelegen, lockt das Palato in Meerbusch seit April 2017 Feinschmecker an. Wie Ihr ein Gratis-Dinner in dem neuen Gourmet-Lokal bei Düsseldorf gewinnt, erfahrt Ihr ganz unten in diesem Interview.

Bookatable by Michelin hat mit Frank Pleus dem Küchenchef des Palato über die Herausforderungen einer Restaurant-Neueröffnung gesprochen. Während seiner Zeit im Dado im Meliá Hotel Düsseldorf gelang ihm schon einmal ein echter Konzept-Erfolg.

Frank, was ist für Dich das Besondere am Palato?

Auf jeden Fall auch die Immobilie an sich. Die Fassade und die Treppe sind zum Beispiel denkmalgeschützt. Im Palato vermischen wir somit alt und modern, was sich auch in der Speisekarte widerspiegelt. Das Interieur ist stilvoll-modern, die Getränkeauswahl und Weine hochwertig, aber es gibt eben auch das ganz klassische Uerige-Bier aus der Region, wie etwa ein obergäriges Altbier.

Was waren die drei größten Herausforderungen bei der Neueröffnung des Palatos in Meerbusch?

Das Gebäude war von außen wunderschön, aber von innen eben eine alte Kneipe. Das Interieur war entsprechend dunkel, düster und alt. Nicht einmal irgendwie charmant. Die Umgestaltung war also eine der größten Herausforderungen. Wir mussten Wände einreißen und wieder hochziehen, wobei wir an Fassade und Treppe nichts verändern durften. Auch die Küche haben wir erneuert, was natürlich alles in allem ziemlich kostenintensiv war.

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Gab es auch Pannen während der Eröffnungsphase?

Oh ja, zum Beispiel direkt zur Eröffnung. Wir hatten 30 Minuten vor der Restauranteröffnung einen Stromausfall. Und während so einer Bauphase gehen auch einfach manchmal Dinge schief.

Was hattet Ihr eigentlich zuerst: die Location oder das konkrete Restaurant-Konzept?

Das hat sich zeitgleich zusammengefügt würde ich sagen. Ich war direkt bei der ersten Begehung in die Location verliebt, hatte aber auch schon meinen Küchenstil im Kopf und eine Vision, wie ich Beides zusammenbringe. So ein Konzept gab es bislang noch nicht in Osterath/Meerbusch und ein Besuch ist definitiv auch die kurze Autofahrt von Düsseldorf oder auch Köln aus wert.

Von der Kneipe zum Fine-Dining-Spot – wie nimmt Meerbusch das an?

Wir haben bereits ein wirklich großes Publikum, das uns schon nach kurzer Zeit sehr geschätzt hat. Dafür sind wir sehr dankbar. Es gibt natürlich auch immer Kritiker aus der Distanz, aber wir hoffen, dass wir auch diese bald begrüßen und überzeugen dürfen. Denn hier in der Gegend gibt es bislang kaum vergleichbare Restaurants, die wie wir hochwertige Küche mit regionalen und saisonalen Produkten sowie eine wöchentlich wechselnder Karte bieten.

Auch das Interieur des Restaurants ist besonders. Was hat Euch bei der Gestaltung inspiriert?

Der Ursprungsplan war, dass wir den Schwerpunkt auf Wein legen. Das hat auch das Interieur geprägt. Den Eingangsbereich schmückt ein Weinregal auf beiden Seiten als Eyecatcher und wir haben verschiedene Design-Objekte unter anderem aus Italien einfliegen lassen. Entscheidend war es für uns, das Moderne mit dem Historischen zu kombinieren. Die Gäste scheinen es gemütlich zu finden und sich hier sehr wohl zu fühlen.

Und wie seid Ihr auf den Restaurantnamen „Palato“ gekommen?

Das Wort „Palato“ kommt aus dem Portugiesischen und heißt auf Deutsch „Gaumen“. Gaumen hat was mit dem Mund und mit dem Schmecken zu tun – das passt also schon mal für ein Restaurant. Außerdem wollten wir gerne einen portugiesischen Touch einbringen, weil unser Investor Portugiese ist. Die fünf Palato-Weine, die Hausweine die wir servieren sind zudem auch aus Portugal.

Wie würdet Ihr denn Eure Küche an sich beschreiben?

Auch die entspricht dem Gesamtmotto: „Modern trifft alt“. Wir bieten traditionelle deutsche Gerichte, die man gut zum Uerigen essen kann, aber auch einen Zander aus der Havel mit asiatischen Einflüssen sowie auch saisonale Highlights wie Gans. Wir möchten damit zeigen, dass wir nicht nur die moderne hochwertige Küche kochen, sondern daneben auch ganz bodenständig sind.

Und welches Gericht von Eurer Karte sollte man unbedingt mal bei Euch probieren?

Mein persönlicher Favorit ist der Kingfish mit Süßkartoffeln und grünem Spargel. Einer der besten Fische, die ich je probieren durfte. Er ist optisch vergleichbar mit einem Schwertfisch, hat aber einen ganz eigenen Geschmack. Ein wenig wie ein Thunfisch, allerdings mit weißem Fleisch.

Klingt vielversprechend. Vielen Dank für das Interview!

 

Bookatable by Michelin verlost 2 x einen Gutschein für 2 Personen, mit dem Ihr ganz umsonst im Palato speisen könnt. Ihr wollt das winterliche Überraschungsmenü inklusive Aperitif gewinnen? Dann schaut bei uns auf Facebook vorbei. 

 

Text: Bookatable by Michelin, ein Interview von Patrick Flötmeyer
Bilder: Palato

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