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Bayrische Gemütlichkeit unter Kastanien – die Top 5 der Münchner Biergärten

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, Am 17/01/2017

 Wenn sich die Münchner Theresienwiese wieder in das größte Volksfest der Welt verwandelt, strömen Menschenmassen aus ganz Deutschland, ja der ganzen Welt in die bayrische Hauptstadt, um der Biereslust zu frönen. Die einen lieben es durch die Masse zu flanieren und im kollektiven Rausch ein Prosit auf die Gemütlichkeit anzustimmen, andere schreckt der Riesen-Rummel auf der Festwiese eher ab. Wer die Wiesn scheut und stattdessen traditionelle bayrische Gemütlichkeit sucht, der findet gerade zur Oktoberfestzeit in einem der vielen Münchner Biergärten sein Glück. Ein zusätzliches Schmankerl: Sein Essen darf der Gast dort selbst mitbringen, so will es die Bayerische Biergartenverordnung.

Unser Vorschlag für eine Biergarten-Tour mit 5 Stationen:

Biergarten am Viktualienmarkt

Der perfekte Start gelingt am zentralsten Münchner Biergarten, nur wenige Schritte vom Marienplatz – leicht zu finden und sonnig gelegen am Rande des Glockenbachviertels. Inmitten der delikaten, wenn auch nicht gerade günstigen Spezialitäten des Viktualienmarkts liegt hier ein kleiner Biergarten, der gerade von Touristen gerne als Ausgangspunkt für eine ausgedehnte München-Tour genutzt wird. Ob Weißwurstfrühstück, Krabbenbrötchen oder Sushi – kleine Snacks als Grundlage finden sich in großer Zahl in direkter Umgebung.

Maß-Preis: 6,80 Euro

 

Biergarten am Chinesischen Turm

In Richtung Norden geht es nun ein kleines Stück durch den idyllischen Englischen Garten zum Biergarten am Chinesischen Turm, der gerade für Fans traditioneller bayrischer Biergarten-Kultur eine helle Freunde sein dürfte. Manch einer findet es zwar etwas klischeehaft, andere  finden es einfach nur stimmungsvoll: Bayrische Blasmusik zu Hendl und Bier – gerade asiatische Touristen zieht diese Kombination scheinbar magisch an. Vielleicht ist es aber auch nur der Chinaturm, der ihnen ein kleines Stück Heimat inmitten der fremden Kultur vermittelt.

Maß-Preis: 7,00 Euro

 

Biergarten am Seehaus

In der Nachmittagssonne sitzt es sich herrlich am Ufer des Kleinhesseloher Sees, genauer am Seehaus noch weiter nördlich im Englischen Garten – zu Fuß etwa 10 Minuten vom Chinesischen Turm entfernt. Es ist wohl der idyllischste Biergarten Münchens – durch seine Lage nicht ganz so hoch frequentiert wie die großen Biergärten in der Innenstadt. Während Tretbootfahrer und Schwäne gemeinsam auf dem kleinen See ihre Runden ziehen, sitzen hier auch viele Einheimische und genießen ihr Bier direkt am Wasser – Kinder können sich auf dem kleinen Spielplatz ihre Zeit vertreiben.

Maß-Preis: 7,70 Euro

 

Augustiner-Keller

Am späten Nachmittag führt die Tour zurück ins Zentrum. Nahe der S-Bahn Station Hackerbrücke liegt der Augustiner-Keller, der älteste Biergarten Münchens unter einem dichten Dach aus über 100 Kastanien, die für reichlich Schattenplätze sorgen. Auf dem weiten Areal verteilen sich lockere Tischgruppen mit rund5000 Plätzen, sodass hier nur selten durstige Gäste wieder von dannen ziehen müssen: Ein Ort voller Tradition  und eine grüne Oase der Gemütlichkeit, mit direkter Anbindung ans Münchner Verkehrsnetz.

Maß-Preis: 7,10 Euro

 

Königlicher Hirschgarten

Mit der S-Bahn Richtung Pasing erreicht man von der Hackerbrücke aus  in nur fünf Minuten die Station Hirschgarten. Nach weiteren 10 Minuten Fußmarsch offenbart sich der majestätische Biergarten den Blicken der Durstigen - umrahmt von den hügeligen Grünflächen des Hirschgarten-Parks. Bis heute trägt der Hirschgarten seinem Namen Rechnung: Direkt neben dem angeblich größten Biergarten der Welt grast noch immer Damwild. Bereits 1780 gab Kurfürst Carl Theodor für das Gelände den Bau eines Tierparks in Auftrag, der bei den Münchnern schnell zum Ausflugsziel avancierte. Natürlich mussten die Besucher auch etwas essen und trinken – die Tiere blieben, das Speise- und Getränkeangebot wuchs beständig. Stolze 8000 Menschen finden mittlerweile im Biergarten Platz und trinken Bier zum günstigen Preis. 

Maß-Preis: 6,60 Euro

 

 

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Alle Fotos in diesem Artikel (c) David Seitz.

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