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Essen im Hotel? Ja klar! In Berlin!

Geschrieben von
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17/01/2017

Was? Zum Essen ins Hotel? Nein, wir sind nicht in einem alten Didi-Hallervorden-Sketch gelandet. Warum denn nicht mal einfach so in einem der zahlreichen, ausgezeichneten Berliner Hotel-Restaurants dinieren? 

Mit einem solch aberwitzig kühnen Vorschlag stoße ich im erweiterten Bekanntenkreis für gewöhnlich auf Unverständnis. Irgendwie scheint sich in den Hinterköpfen vieler Menschen die Ansicht verhakt zu haben, Hotel-Restaurants seien nur etwas für die Gäste des jeweiligen Hotels. 

Und das ist schade. Denn Leute, die nicht hin und wieder in Berlin ein Hotel-Restaurant aufsuchen, verpassen sehr viel. Nämlich einige der schönsten und besten Restaurants in Berlin!

Facil

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Seit 2003 ist Michael Kempf Küchenchef im "Facil", dem Restaurant des "The Mandala", und diese Kontinuität hat sich ausgezahlt. Der Guide MICHELIN hat das Restaurant mit zwei Sternen ausgezeichnet und dokumentiert damit, dass das Facil zur absoluten Spitze Berlins zählt. Kempf kocht kreativ mit regionalen Produkten und hat sich  bei allem Luxus, den das Facil seinen Gästen bietet, eine gesunde kulinarische Bodenständigkeit bewahrt. Die Kreationen von Chef-Pâtissier Thomas Yoshida sind ein Geheimtipp unter Berliner Süßmäulern.

Midtown Grill

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Der Midtown Grill im Marriott Berlin zählt zu den besten Steakhäusern der Stadt. Ambiente und Atmosphäre sind hier mehr als nur ein bisschen New York und man sollte keinesfalls auf den hervorragenden Martini-Cocktail verzichten. Steak-Freunde kommen mit einem T-Bone vom Creekstone Farm Finest Premium Kansas Black Angus Beef (bevor man das ausgesprochen hat, ist es schon medium rare) in den siebten Himmel. Der Rest hält sich an Meeresfrüchte und die ausgezeichneten vegetarischen Alternativen.

Les Solistes

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Gourmet-Superstar Pierre Gagnaire ist sozusagen der Restaurant-Pate des "Les Solistes" im brandneuen Waldorf-Astoria 
am Bahnhof Zoo. In der Küche hat sein Schüler Roel Lintemans aus Belgien das Sagen und dieser Mann weiß, wovon er spricht. Einen Stern hat das Restaurant "Les Solistes" schon im Guide MICHELIN und man strebt nach mehr. Angesichts der Kreativität und Qualität von Küche und Service ist der nächste Stern nur eine Frage der Zeit.

Lorenz Adlon Esszimmer

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Direkt am Brandenburger Tor befindet sich das Hotel Adlon und damit das Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer. Gibt es einen Ort, der mehr für Berlin steht? Wohl kaum. Doch Berliner Plumpsküche mit Kohlroulade und Eisbein wird hier nicht serviert. Hier gibt’s raffinierte, mehrgängige Menüs, mit denen Kochenchef Henrik Otto dem Restaurant zwei MICHELIN-Sterne erkocht hat. Das Lorenz Adlon Esszimmer ist zweifelsohne eins der Flaggschiffe der Berliner Gastronomie.

Lanninger

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Wer den Puls des politischen Berlins spüren und gleichzeitig einen traumhaften Sonnenuntergang über der Spree genießen möchte, sollte abends einen Tisch im Lanninger reservieren. Das Ambiente in den Räumen des AMERON Hotel ABION am Spreebogen ist unverkrampft. Und genauso unkompliziert und zugleich exzellent ist auch das, was auf den Tellern serviert wird. 

Von Wiener Schnitzel über getrüffelte Pasta bis zur butterzart geschmorten Rinderwange – hier hat man sich auf die Wohlfühlklassiker spezialisiert. Wer nach dem Essen noch verweilen möchte, kann an der wohlsortierten Bar oder in der "Smoker's Lounge" Platz nehmen, den Lauf der Spree "ankieken" und die Seele baumeln lassen.

Hugos

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Wer im Hugos sitzt, wird Mühe haben, seinen Teller im Blick zu behalten, denn die Aussicht ist einmalig. Das Hugos liegt im 14. Stock des "Interconti" in der Budapester Str. und von hier aus blickt man auf den Lichterglanz des "alten West-Berlin". Wer hier nicht romantisch aufseufzt, ist möglicherweise ein Feinschmecker und lässt den Blick deshalb nicht vom Teller. Was Chefkoch Eberhard Langer aufs edle Porzellan packt, ist nicht minder faszinierend als die Aussicht. Davon zeugen MICHELIN-Stern (seit 1999 durchgehend) und 17 Punkte im Gault & Millau.

Brasserie Desbrosses

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Wen in Berlin die Sehnsucht nach Paris überkommt, der muss nicht direkt zum Berliner Flughafen. Am Potsdamer Platz, im Hotel Ritz-Carlton, findet der Frankophile eine Brasserie mit hundertprozentig authentischem Pariser Ambiente. Da vergeht das Fernweh blitzschnell, "très vite", und der Appetit steigt. 

Die Küche des Restaurants beschränkt sich brasserie-typisch auf relativ wenige, gelegentlich durchaus deftige Gerichte, für die Chef-Cuisinier Jan-Oliver Henschel gern auf regionale Produkte zurückgreift. Das derzeit angebotene Brandenburger Kalbskotelette ist ein Traum!

Grace

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Wenn es einen Preis für das stimmungsvollste Restaurant-Ambiente gäbe, dann wäre das "Grace" im Hotel Zoo mein persönlicher Top-Favorit. Mit Parkett, Leder, Samt, satten Farben und industriellem Schick hat Top-Designerin Dayna Lee eine Location geschaffen, die gleichzeitig elegant, festlich und doch irgendwie leger ist. 

Ganz so, wie Filmstars es lieben, deren zweites Zuhause bei den Filmfestspielen das Hotel Zoo ist. Auch die Küche pflegt einen modernen Stilmix - internationale Gerichte treffen auf asiatische Zutaten und Gewürze. Der Pak Choi ist hinreißend, der New York Cheesecake mit Blaubeersalat zum Dessert ein Muss.

Hof Zwei

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Die Schweizer Gastlichkeit ist legendär. Vor allen Dingen, wenn es die sympathisch-verspielte Variante der Mövenpick-Kette ist. Im Hotel Mövenpick am Anhalter Bahnhof lädt das "Hof Zwei" zum Crossover aus Berlin und Basel ein. Neben Rösti-Variationen, Züricher Geschnetzeltem und Beef Tatar liegt der Schwerpunkt auf Berliner Spezialitäten - von Kalbsleber bis Currywurst in verschiedenen Variationen. Im Hof Zwei betreten also auch Ur-Berliner wursttechnisch Neuland.

Mark Brandenburg

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Der Gendarmenmarkt mit dem Deutschen Dom ist einer der schönsten Plätze Berlins. Vom Restaurant Mark Brandenburg im Hilton genießt man hierauf einen einmaligen Blick. Die Küche hält, was der Name "Mark Brandenburg" verspricht - hier wird allergrößter Wert auf regionale Produkte gelegt. Davon zeugen das Filet vom Saalower Kräuterschwein, die Burrata vom Brandenburger Büffelmozzarella und Spezialitäten vom in Brandenburg großgezogenem Simmentaler Rind. Eine Besonderheit sind die Desserts, die dem Gast auf einem Tablett präsentiert werden.

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