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Gasthaus in Wien: 10 angesagte Adressen

Geschrieben von
Bookatable by Michelin
, Am
26/06/2017

Wer die österreichische Hauptstadt in vollen Zügen genießen will, dem sei wärmstens zu empfehlen, mal in ein richtig gutes Wiener Gasthaus einzukehren. Schließlich ist die Hausmannskost der Metropole mit ihren „Schmankerln“ weltberühmt. Viele Gastronomen haben neben den berühmten Klassikern in den letzten Jahren auch Experimentierfreude entdeckt und kombinieren typische Wiener Spezialitäten mit kreativen, neuartigen Konzepten.

Ihr sucht ein gutes Gasthaus in Wien? Dann kommen hier unsere Top-Locations von traditionell bis modern.

Text: Nives von Nives kocht
Bilder: von den Restaurants; Header: Buxbaum

 

Das Spittelberg

Küchenchef Harald Brunner entführt seine Gäste durch seine extravaganten Speisen auf eine Reise: Das  Spittelberg steht für Genuss mit allen Sinnen. Das schmeckt man ganz besonders, wenn man auf dem großzügigen Stammtisch Platz nimmt und im Herzen des Restaurants der „Rotisserie von Molteni“, einem Deluxe-Drehgrill, beim Bruzeln zusieht. In dem Lokal im 7. Bezirk kann man sich zum Beispiel für den knusprigen Bauch vom Duroc-Schwein oder das acht Wochen gereifte Simmentaler Rind entscheiden.

Fleischliebhaber kommen in jedem Fall auf ihre Kosten und schätzen den unglaublichen Geschmack des zart und saftig gegarten Leckereien. Auch das lauwarme Roastbeef, die Chili-Blunzn oder der Zwiebelrostbraten gehören zu unseren absoluten Favoriten. Das stylishe Ambiente des Splitterberg-Restaurants fügt sich perfekt in den genauso hippen 7. Bezirk.

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EF16

Spitzenküche mit einem Hauch österreichischem Schmäh – so könnte man die Gerichte auf der Speisekarte des EF16 bezeichnen. Dort finden sich zahlreiche Kompositionen, die völlig zurecht eine Bewertung von 86 von 100 möglichen Punkten im Feinschmecker-Magazin Falstaff bekommen haben. Kreativ entwickelte Rezepte, die neben der Wiener Note stets einen extravaganten Twist enthalten, machen neugierige Gäste zufrieden und satt.

So kommt das Filet vom Waldviertler Rind mit einer Schoko-Chilisoße daher, die Rindsuppe mit Basilikumnockerl und das Beef Tartar mit einem Spiegelei von der Wachtel. Sogar die Aperitif-Auswahl liest sich so ausgefallen, dass man fast alle einmal ausprobieren muss. Der Besuch im zentral gelegenen EF16 lässt sich wunderbar mit einem anschließenden Spaziergang in der wunderschönen Wiener Altstadt verbinden.

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Buxbaum

Im einzigartigen Hofensemble des Heiligenkreuzerhofes liegt das Buxbaum, das mit historischem Ambiente aus dem 12.Jahrhundert reizt. Im Innenraum besticht das Restaurant durch Eleganz im barocken Steingewölbe. Kulinarisch darf man sich auf eine Reise für den Gaumen freuen – entweder „Einmal um die Welt“ oder „Quer durch Österreich“. Das 4-gängige Buxbaum-Menü überzeugt durch Kreativität und Extravaganz, die sich in Gerichten wie der Champagnerschaumsuppe, der Taube Royal oder dem konfierten Saibling widerspiegelt.

Ergänzt wird das vielseitige Angebot durch Special Cuts wie Chateaubriand aus Uruguay, was allein schon das Lesen der Speisekarte zu einem ganz besonderen Erlebnis macht. Wer auf die Qual der Wahl verzichten will, bestellt einfach das Menü „Carte Blanche“ und lässt sich von seinem Inhalt überraschen.

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Gustl kocht

Gustl kocht öko und fair in Wien-Erdberg. Das Café und Gasthaus bietet österreichische sowie osteuropäische Spezialitäten in Bio-Qualität. Die erfrischend unaufdringlich gestalteten Räumlichkeiten laden die ganze Familie zum Wohlfühlen und Sitzenbleiben ein. So findet sich in der regelmäßig wechselnden, saisonalen Karte zum Beispiel ein Alt-Wiener Rostbraten oder die Hühnerkeule mit Lavendel-Gemüse.

Die selbstgemachte Limo gibt’s mit hausgemachtem Thymiansirup. Ein Dauerbrenner sind außerdem die Dreierlei slawischen Teigtaschen bestehend aus sibirischen Pelmeni, polnischen Pierogi und russischen Piroschki. Wer sich ganz ungezwungen durch die slawische Küche probieren möchte, kann dies am Wochenende beim Brunch-Buffet tun und Kasha oder Blinis kosten. Auch Vegetarier und Veganer kommen übrigens auf ihre Kosten, wenn Gustl kocht.

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Das Dreieck

Das Dreieck interpretiert traditionelle, österreichische Hausmannskost neu und überrascht mit einfallsreichen Kreationen auf gehobenem Niveau. Das mit zwei Gault-Millau-Hauben ausgezeichnete Restaurant setzt dabei auf regionale und saisonale Produkte von absolut hoher Qualität. So bekommt man hier einerseits die beliebten Klassiker wie Leberknödelsuppe, Wiener Schnitzel oder Grießschmarr’n serviert.

Andererseits erfreut sich der anspruchsvolle Gaumen an Spezialitäten wie „Surf mit oder ohne Turf deluxe“ (mit 1 kg österreichischem Weiderind), Trüffelrisotto mit schwarzem Trüffel oder Spargel-Honig-Mousse mit Balsamico-Erdbeeren. Nicht zuletzt wird man hier auch durch die Weinauswahl verwöhnt, die vorwiegend von österreichischen Winzern stammt.

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Stephan die Gastwirtschaft mit Bar

Fine Dining mitten im fünften Bezirk: Im Restaurant „Stephan“ hier trifft Tradition auf Moderne. Das gesamte Team des Stephan die Gastwirtschaft mit Bar überzeugt durch herausragenden Service und kompetente Beratung, gerne auch höchstpersönlich vom Chef de Cuisine Alexander Gocev.

Freuen können sich die Gäste neben Dauerbrennern wie Kalbsgulasch mit Kräuternockerln und Käsespätzle mit Röstzwiebeln auch auf saisonale Spezialitäten wie Muscheln, in kreativen Variationen wie gebacken, mit Blauschimmelkäse oder „Arabiata“. 85 Punkte vom Falstaff können nicht täuschen, so kommen die zufriedenen Gäste gerne immer wieder hier her, um einen perfekten Abend in gemütlicher Atmosphäre zu genießen.

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Lugeck

Für Liebhaber der Wiener Wirtshauskultur hat die Familie Figlmüller einen ganz besonderen Platz geschaffen. Das Lugeck soll seine Gäste zurück in eine Zeit versetzen, in der man seine Freizeit noch im Gasthaus verbrachte. So besticht das geschichtsträchtige Haus im Regensburger Hof vor allem durch seinen urigen Charakter.

Traditionelle Gerichte werden neu interpretiert wie etwa der Milchkalbsrücken vom Lavasteingrill mit Eierschwammerlgröstl, der Wiener Schnitzelsalat oder Dreierlei vom Würstelstand – natürlich mit Sauerkraut. Auch das „Hausbrot“ ist hier vor Ort gebacken und besteht aus Sauerteig sowie 100 Prozent Roggen. Gegen den schnellen Durst gibt’s leckere Craft Biere oder alkoholfreie Bio-Kracherl.

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Bier & Bierli

Der Name verrät es bereits, mit seinen fast 20.000 Bierdosen und Bierdeckeln sorgt das Bier & Bierli für kuriosen Museumscharakter. Beim Trinken hat man die Wahl aus fünf gezapften und acht Flaschenbieren. Außerdem werden in dem alteingesessenen Beisl wirklich alle Klassiker der bodenständigen, österreichischen Hausmannskost serviert.

Von der Schwammerlcremesuppe, dem Wiener Kalbsschnitzel und dem Tafelspitz über Knödelvariationen bis hin zu Steirisches Backhendl sowie Gröstl. Da darf natürlich auch die altbewährte Nachspeise nicht fehlen: Darf’s zum Abschluss vielleicht noch eine Marillenpalatschinke oder eine Sachertorte zur Melange sein?

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Grand Ferdinand

Weiße Tischdecken, Silberbesteck und Lobmeyr Luster – dieses Bild erwartet einen, sobald man das denkmalgeschützte Gebäude des Grand Ferdinand in Wiens 1. Bezirk betritt. Mit Blick auf den Schubertring wird hier „die große Wiener Küche“ zelebriert. Das heißt konkret Fleischlaberl à la Metternich, Tafelspitz frisch vom Wagen serviert und ein Veilcheneis namens „Sisi“.

Mittlerweile darf sich das Grand Ferdinand sogar mit dem österreichischen Wappen schmücken, was den Besitzer Florian Weitzer ganz besonders stolz macht. Vor allem auch aufgrund seiner „kulturellen Verantwortung“ sollen die Köstlichkeiten hier für jeden zugänglich sein. So findet man im Grand Ferdinand stets auch preislich ganz unterschiedliche Angebote, für das kleine wie das große Geldbörserl.

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Petz im Gußhaus

Das Petz im Gußhaus vereint uriges Ambiente mit erstklassiger Haubenküche. Schließlich hat das Haus dem Spitzenkoch Christan Petz nicht nur seinen Namen zu verdanken. Auf der saisonalen Karte ist sogar eine eigene Sektion nur für Innereien vorhanden. Die Zutaten stammen stets aus bekannten Quellen, dabei kommen keinerlei bedrohte Tier- oder Fischarten auf den Tisch. Dafür aber gerne Marchfelder Spargel nach Saison oder Rehgulasch mit Eierschwammerl und Spätzle.

Der hauseigene Weinkeller beherbergt eine so große Auswahl an österreichischen und internationalen edlen Tropfen, dass die Weinkarte glatte elf Seiten lang ist. Wahnsinn! Es darf aber auch Bier getrunken werden, das direkt aus dem Nachbar-Bezirk Ottakring stammt.

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Na, haben Euch unsere Essengeh-Tipps für Wien inspiriert? Wenn Ihr im Sommer gerne draußen sitzt, legen wir Euch auch diese Wiener Restaurants mit Terrasse ans Herz!

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